Nahrungsergänzungen-Supplemente im Sport

Nicht nur im Hochleistungssport, auch im Breitensport werden Nahrungsergänzungen und Supplemente wie BCAA's, Kreatin, Basenpulver, Regernerationsriegel, Powerriegel, Proteinpulver etc.immer beliebter. Sportliche Leistung mittels "normaler" Nahrung scheinen nicht mehr denkbar zu sein. Die Industrie tut das Ihre dazu, diese Ansicht zu stützen.

Aus der Sicht der Ernährungswissenschaft sind Nahrungsergänzungen bei optimaler Basisernährung eigentlich entbehrlich bzw. nur dann sinnvoll, wenn die Basisernährung und die Regenerationsmahlzeiten stimmen. Dies gilt für den Leistungssportler und schon erst recht für den ambitionierten Hobbysportler. Unsere Nahrungsmittel liefern uns alles, was den Organismus leistungsfähig macht. Nahrungsergänzungen und Supplemente sollten erst dann zum Einsatz kommen, wenn nach eingehender Ernährungsanalyse feststeht, dass sich der Sportler gut ernährt (Basisernährung), auf Regenerationsmahlzeiten achtet und nach entsprechender sportmedizinischer Untersuchung feststeht, dass er einen Mangel oder Mehrbedarf an einem bestimmten Nährstoff bzw. Wirkstoff hat, der über die Nahrung (aus welchen Gründen auch immer) nicht gedeckt werden kann. Parallel dazu haben Faktoren wie ausreichend Schlaf, Stressbewältigung, Freizeitverhalten u.v.m. einen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit. Warum aber greifen so viele Menschen zu Nahrungsergänzungen. Ganz einfach, es erscheint weniger mühevoll ein Pulver zu schlucken, als auf eine ausgewogene Basisernährung und gut zusammengestellte Regenerationsmahlzeiten zu achten.

    Alle Rechte vorbehalten. Dr. phil. Doris Zollner.
    Klinische- & Gesundheitspsychologin, Diätologin
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